Bad Radkersburg und Gornja Radgona sind heute zwei eigenständige Orte, getrennt durch die Staatsgrenze von Österreich und Slowenien entlang der Mur. Während sich Bad Radkersburg zu einem Touristenzentrum mit idyllischer Altstadt und Kurzentren entwickelt hat, ist Gornja Radgona vor allem als Messezentrum und Industriestandort bekannt. Durch die Erweiterung der EU-Grenzen hat sich die Lage der Orte von einem Randgebiet zu einer Drehscheibe gewandelt: Im Radius von 50 km trifft man auf vier, im Umkreis von 200 km sogar auf sechs EU-Staaten. Die Bürgermeister der Gemeinden haben sich das gemeinsame Ziel gesetzt, die beiden ursprünglich zusammen gewachsenen Orte wieder zu einem einheitlich funktionierenden Stadtorganismus zu entwickeln. Dabei sollen stadträumliche Konzepte helfen, Verbindungen (wieder-)herzustellen, und die Potentiale der beiden Gemeinden für die Gesamtheit genutzt und weiter gestärkt werden. Diese Zukunftsperspektive hat zum Titel unseres Entwerfens geführt. Das Entwerfen kann einen wichtigen Beitrag zu diesem Vorhaben leisten. Es sollen Freiraumkonzepte entwickelt und konkrete Gestaltungsaufgaben in Kleingruppen gelöst werden. Ein Workshop vor Ort in Zusammenarbeit mit Studenten der TU Ljubljana ist geplant. Im Rahmen des Entwerfens wird eine Exkursion zu Freiräumen in der Steiermark und in Slowenien stattfinden.

Anmeldung in TUWIS++ unter 261.112 EX „diesseits – jenseits“

Betreuung:

Richard StilesKatrin Hagen