Die Lehre des Institutes für Landschaftsplanung und Gartenkunst hat das Ziel, Studierende der Studienrichtungen Architektur und Raumplanung an unserer gleichnamigen Fakultät mit jenem Fachwissen im Bereich der Landschaftsplanung und Freiraumgestaltung auszustatten, das für die berufliche Laufbahn notwendig erscheint. Sowohl Architektinnen als auch RaumplanerInnen arbeiten in der Landschaft, nutzen, gestalten und verbrauchen die Ressource Landschaft, und müssen daher auch die Möglichkeiten des sorgsamen Umgangs mit der Landschaft kennenlernen.

Interdisziplinarität ist ein wichtiger Aspekt in der Lehre und wird auf zwei Ebenen angestrebt: Erstens wird versucht, bei Projektarbeiten in höheren Semestern auch Studierenden von anderen Universitäten, insbesondere Landschaftsplanungsstudenten der Universität für Bodenkultur Wien und Studenten des ERASMUS – SOKRATES Austauschprogramms, miteinzubeziehen. Gute Erfahrungen konnten auch bei gemeinsamen Projekten von RaumplanerInnen und ArchitektInnen gemacht werden. Zweitens wird angestrebt, dass Lehrende verschiedener Institute ein Projekt fachspezifisch betreuen, sofern das Thema es erlaubt.

Neben einführenden Vorlesungen zum umfangreichen Themengebiet der Landschaftsplanung ist unser Institut in der Studienrichtung Raumplanung sehr früh in erste Studienprojekte eingebunden, die , bereits vom Studienplan her interdisziplinär angelegt sind. In den bereits angesprochenen fortgeschrittenen Projektarbeiten, in Diplomarbeiten und Dissertationen ist es einerseits möglich, sich in unserem Fachgebiet zu vertiefen oder wenn es gewünscht wird, eine spezifische Fachbetreuung in bestimmten Arbeitsabschnitten zu erhalten.

Es besteht eine gewisse Flexibilität in der Lehre, soweit es Projektarbeiten betrifft. In Vorlesungen wird eine Bereicherung und Ergänzung der Lehrinhalte dadurch erreicht, dass immer wieder Gastvortragende eingeladen werden. Manche Vorlesungen werden sogar ausschließlich durch Fachleute aus der Praxis getragen. Ziel ist es, dass die Studenten nicht nur mit Fachwissen konfrontiert werden, sondern gleichzeitig auch Anleitungen zur Umsetzung im Berufsleben erhalten. Einige Lehrveranstaltungen werden in englischer Sprache abgehalten. Insbesondere Austauschstudenten erhalten nicht nur sprachliche Unterstützung, sondern soweit möglich, auch ein maßgeschneidertes Programm, das die Lernanforderungen der Heimatuniversität erfüllt.